Reichtum ist keine Schande (The Jerk) – Ein schwarzer, der weiß ist, geht seinen Weg

Navin Johnson ( Steve Martin ), wächst als Sohn einer schwarzen Farmerfamilie unter ärmlichen Verhältnissen auf. Sie haben so gut wie nichts, sind aber glücklich und zufrieden, auch Navin, zumindest bis er an seinem Geburtstag erfährt, dass er eigentlich weiß ist und adoptiert. Da sein Leben nun nicht mehr das selbe ist, beschließt der graumelierte Junge, das er hinaus in die Welt gehen will. Er packt seine Koffer und Trampt, glücklich und gut gelaunt steigt er dann auch in einen Wagen und wird mitgenommen. Bis zum Nachbarhaus.

Nach einer Weile schafft er es auch etwas weiter und bekommt seinen ersten Job an einer Tankstelle, Navin ist glücklich, denn er darf nicht nur für einen Hungerlohn arbeiten, nein er darf auch in einer Abstellkammer wohnen. Nach einem, mehr oder weniger missglückten Überfall, einer zerstörten Kapelle, einem Attentatsversuch und der Erfindung des ominösen Opti-Grab-Brillengriffes, zieht es Navin weiter. Er wird seine erste Liebe in Form einer Stuntfrau treffen und mit ihr bei Schaustellern leben, er wird Millionen haben, eine eigene Disco im Haus haben, einen Hut mit Feder und ein tolles Auto. Natürlich kommt es dann auch, dass er am alles verliert und auf der Straße landet.

Navin „The Jerk“ Johnson hat es nicht einfach, aber er macht aus allem das Beste.

1979, Steve Martin spielte unter der Regie von Carl Reiner als Navin Johnson seine erste große Hauptrolle und sollte sich so einen Namen machen. Generell ist der Film klasse besetzt und lebt von seinen Darstellern, deren Kostümen und den Schauplätzen. Wer Bud Spencer und Terrence Hill Filme mag, sich diese ohne Klopperei anschauen könnte, der wird vermutlich auch an „Reichtum ist keine Schande“ seine Freude haben. Heute würde man den Film vermutlich gar nicht mehr so drehen können, da er nicht ganz politisch korrekt ist, was aber nicht wirklich ins Gewicht fällt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es sehr viele Menschen gibt, die den Film nicht witzig oder auch einfach langweilig finden, diese hätten aber auch vermutlich keinen anderen Film mit Steve Martin gemocht.

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